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Im ersten Panel “Linke Geschichtsschreibung in der ‘Postmoderne’: Das Ende der großen Erzählungen?”, am Samstag, 7.12. um 12 Uhr wird Florian Grams (Hannover) unter dem Titel

“Die Geschichte historischer Befreiungsbewegungen – Lehrstoff aber keine Legenden. Ein Beitrag zu einer Geschichtswissenschaft des Gesamtzusammenhangs” sprechen.

Hier die Ankündigung seines Beitrags:

“Die großen Erzählungen vom zwangsläufigen Fortschritt der Menschheit und vom beschwerlichen aber unaufhaltsamen Aufstieg zu einer vernünftigen Ordnung des menschlichen Zusammenlebens sind in Misskredit geraten.

Das hat Auswirkungen auf die Geschichtswissenschaft aber auch auf die Kampfbedingungen emanzipatorischer Bewegungen. Eine Geschichtswissenschaft in emanzipatorischer Perspektive wird darauf reagieren müssen, indem sie darum ringt, historische Prozesse in ihrer Widersprüchlichkeit zu erklären. Sie wird historische Erfahrungen für gegenwärtige Kämpfe nutzbar zu machen haben, ohne das Handeln der historischen Akteur_innen zu glorifizieren.

In diesem Beitrag soll die Geschichte der Arbeiterbewegung nach Ansatzpunkten für eine solche  wissenschaftliche Praxis befragt werden. Gesucht wird nach Analyseinstrumenten, die den Anforderungen an Wissenschaftlichkeit genügen und zugleich den Weg zu eingreifender Praxis eröffnen.”

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Comments Off on Panel 1: Beitrag von Florian Grams