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Im zweiten Panel Zwischen Akademie und Bewegung: Kritische Wissenschaft und ihr Verhältnis zu sozialen Kämpfen und Herrschaftsprojekten, am Samstag, 7.12. ab 14.00 Uhr spricht Susanne Götze (Berlin/Potsdam/FR) unter dem Titel

“Der Metaphilosoph Henri Lefebvre – linke Krise & Erneuerung in den 1960er Jahren”

Hier die Ankündigung:

Durch die Vergangenheit wieder ins Jetzt steigen und so die Möglichkeiten sichtbar machen, die im Heute liegen: Der „Meta“philosoph Henri Lefebvre versuchte mit seiner „regressiv-progressiven Methode“, geschichtliche Momente und Situationen wieder zum Leben zu erwecken. In seinem Buch „La proclamation de la Commune“ (1965) lässt er in unermüdlicher Detailarbeit die revolutionären Ereignisse um das Jahr 1871 wieder auferstehen. Die historische Analyse hat für den Soziologen und Philosophen nichts romantisches, sondern immer einen „Sinn“ und „Zweck“ – nämlich, die Erkenntnisse des Forschers über die „Praxis“ ohne Verzierungen weiterzureichen. Dieses Wissen zu vermitteln, war für Lefebvre nur „nützlich“, wenn es seine Rezipienten inspiriert, „geschichtsmachend“ tätig zu werden.

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