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In der Workshop-Phase am Samstag, 7.12. ab 16 Uhr werden die Gruppe berlin.postkolonial und das Rroma-Informations-Centrum ihre Projekte vor- und zur Diskussion stellen:

Just 30 Years?
Workshop mit Mnyaka Sururu Mboro und Christian Kopp

Berlin Postkolonial ist eine Initiative von Nachfahren Kolonisierter und Kolonisierender, die sich seit 2007 kritisch mit der regionalen Kolonialgeschichte auseinandersetzt. Im Bündnis mit der wachsenden Zahl gleichgesinnter Initiativen thematisieren wir im Rahmen von Ausstellungen wie www.freedom-roads.de, Bündniskampagnen wie www.no-humboldt21.de und www.restitution-namibia.de, bei postkolonialen Stadtrundgängen und auf Bildungsveranstaltungen etc. die allgegenwärtigen Spuren und Kontinuitäten des Kolonialrassismus vor Ort. Erinnerungspolitisch engagieren wir uns für die Anerkennung und Entschädigung der Opfer von Kolonialismus und Rassismus. Wir erzählen vom (anhaltenden) Widerstand gegen Ausbeutung und Diskriminierung – hier und am anderen Ende der Welt.

Im Workshop wollen wir von unserer Arbeit berichten und mit Euch und dem Rroma Informations Centrum Erfahrungen austauschen. Besonders interessant fänden wir eine Diskussion über Chancen und Formen einer transkulturellen, diskriminierungsfreien Geschichtsschreibung und -politik, über Kooperationsmöglichkeiten für erinnerungspolitische Initiativen von diskriminierten Minderheiten & Privilegierten sowie über Strategien zur Bewahrung erinnerungskultureller Autonomie in Fällen von staatlicher Vereinnahmung und Intervention.

www.berlin-postkolonial.de

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