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Im ersten Panel “Linke Geschichtsschreibung in der ‘Postmoderne’: Das Ende der großen Erzählungen?”, am Samstag, 7.12. um 12 Uhr wird Cornelia Siebeck (Berlin) unter dem Titel

“Kein Ende der großen Erzählungen in Sicht.
Nachdenken über Möglichkeiten emanzipatorischer Gedächtnispolitik” sprechen:

Vor bald 35 Jahren setzte der französische Philosoph Jean François Lyotard das viel zitierte Wort vom ›Ende der großen Erzählungen‹ in die Welt: Anstelle historischer Erzählungen, die von einer ›Verwirklichung der Universalität‹ handelten, sollte ein narrativer ›Krieg dem Ganzen‹ treten. Cornelia Siebeck fragt nach den Implikationen dieses Postulats für eine emanzipatorische Gedächtnispolitik, die einer hegemonialen Erzählung von historischer Alternativlosigkeit entgegenwirken will, ohne dabei zu ebenso apodiktischen Gegenerzählungen zu greifen oder in eine Vielzahl miteinander inkompatibler Identitätspolitiken zu zerfallen.

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