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11.30 – Panel 1
Linke Geschichtsschreibung in der ‘Postmoderne’: Das Ende der großen Erzählungen?
Postmoderne Theoretiker_innen verkünden seit nunmehr Jahrzehnten das ‘Ende der großen Erzählungen’. Welchen Einfluss haben diese Proklamationen auf linke Geschichtsschreibung und -politik? Was wird gewonnen, was geht verloren mit der zunehmenden Verabschiedung von Konzepten wie Identität und Tradition? Wie lässt sich unter ‘postmodernen’ Bedingungen ein Bezug auf historische ‘Traditionen’ emanzipatorischer Kämpfe formulieren? Und ist das überhaupt wünschenswert?

Cornelia Siebeck (Berlin): Kein ›Ende der großen Erzählungen‹ in Sicht. Nachdenken über Möglichkeiten emanzipatorischer Gedächtnispolitik

Florian Grams (Hannover): Die Geschichte historischer Befreiungsbewegungen – Lehrstoff aber keine Legenden. Ein Beitrag zu einer Geschichtswissenschaft des Gesamtzusammenhangs