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Aktuelle Lesungen/Veranstaltungen:

Samstag, 4. Februar
Replay: Donnerstag, 9. Februar 2017
| 14:00 Uhr Uni von Unten, Humboldt-Universität Berlin
„History is unwritten“: Zur Politik mit der Geschichte. Buchvorstellung mit Bericht vom Versuch, aus der Uni rauszukommen. Mit dabei: “History is unwritten”- Autor Max Lill. Programm, Adresse und Raumplan der Uni von Unten hier.

Donnerstag, 23. Juni 2016 | 20:00 Uhr Freie Universität, Bamberg
„History is unwritten“ – Kritische Wissenschaft und linke Geschichtspolitik. Buchvorstellung und Diskussion zu Möglichkeiten des Eingreifens in (vor)herrschende Geschichtsbilder
“Am Beispiel des Sammelbands „History is unwritten“ stellt das AutorInnenkollektiv Loukanikos theoretische und praktische Möglichkeiten vor, sich der Geschichte und ihrer Repräsentation zu nähern und in bestehende dominante Geschichtsbilder einzugreifen. Solche vorherrschenden Erzählungen, etwa von der deutschen Nation oder der Marktwirtschaft, sind von Homogenisierungen und Auslassungen bestimmt. Vor dem Hintergrund der Facetten geschichtspolitischer Interventionen durch politische und künstlerische Initiativen würden wir gern diskutieren, wie ein kritisches Eingreifen in solche Erzählungen aussehen kann.”
Programm der Freien Universität Bamberg (S. 11)

Dienstag, 5. April 2016 | 19:30 Uhr Alte Feuerwache, Köln
History is unwritten. Zum politischen Gehalt von Geschichtsbildern und von Möglichkeiten, in sie einzugreifen – Buchvorstellung und Diskussion mit Dörte Lerp, Wolfgang Uellenberg und AutorInnenkollektiv Loukanikos
Link zur Veranstaltung, auch auf Facebook

Montag, 4. April 2016 | 19:00 Uhr Raschplatzpavillon, Hannover
History is unwritten. Linke Mythen und die Geschichte der Linken
Buchvorstellung und Diskussion mit dem AutorInnenkollektiv Loukanikos
Link zur Veranstaltung


Vorab- und Online-Veröffentlichungen:

In Sozial.Geschichte Online, “Zeitschrift für historische Analyse des 20. und 21. Jahrhunderts”, sind im November 2014 als Vorabdruck drei Beiträge aus dem Sammelband “History is unwritten” erschienen:

Auf der Website Geschichte der Rosa-Luxemburg-Stiftung findet sich der Artikel von Bernd Hüttner: Netzwerkarbeit im Feld kritischer Geschichtswissenschaft: Von Making History (2003) zu History is unwritten (2013)

Bei der edition assemblage sind neben dem Inhaltsverzeichnis von “History is unwritten” auch die beiden Einleitungstexte des AK Loukanikos online gestellt:
Vorschau. Neue Wortmeldungen zur linken Sicht auf Geschichte
und
Rückblick. Zur Debatte um das Für und Wider linker Mythen und zu den Produktionsbedingungen einer Konferenz (zum Blättern) und als PDF.


Rezensionen (in chronologischer Reihenfolge):

    • 1) “Fernab des Mainstreams und des politischen Establishments will derzeit eine kleine Gruppe den hierzulande vorherrschenden Umgang mit Geschichte in Zweifel ziehen und durch ein Buchprojekt beschädigen.”
      buch des monats (konkret 4/2015, S. 49)
      Johannes Spohr über History is unwritten vom AutorInnenkollektiv Loukanikos
      History is umstritten – der Text der Rezension online auf preposition.de


    • 2) “Die engagierte und durchaus kontrovers vorgetragene Art und Weise wie die Autor/innen ihren Gegenstand behandeln, unterscheidet ihn wohltuend von jedem noch so fachlich qualifizierten Tagungsband einer etablierten wissenschaftlichen Institution.
      Es herrscht dank des „freien Netzwerkes“, in dem dieser Zusammenhang entstanden ist, eine produktive Atmosphäre, in der auch auf ungewöhnliche Weise diskutiert werden kann, was linke Geschichte ausmacht (z. B. Bini Adamcak, Plädoyer für eine Utopie politischer Amnesie).
      Ein kluges Vorwort und kurze Kapitel-Überleitungen der Herausgeber/innen verhindern, dass der Tagungsband als Sammelsurium erscheint.”
      Ausführliche Rezension von Renate Hürtgen auf der Themenseite ‘Geschichte’ der Rosa-Luxemburg-Stiftung, 4. Juli 2015 (Link direkt zum PDF)


    • 3) “So werden im Buch „History is unwritten“ tatsächlich für eine emanzipative Theorie und Praxis wichtige Fragen gestellt. Es bleibt zu hoffen, dass die Debatte auch mit den politischen Aktivist_innen fortgesetzt wird, die trotz guter Vorsätze auf der Konferenz nur sehr begrenzt möglich war. Erfreulicherweise wird dieser Kritikpunkt im Buch an mehreren Stellen klar benannt. „Für einen Austausch, bei dem alle einbezogen werden sollen, waren die Vorträge nicht geeignet“ (S. 172), kritisiert Chris Rotmund von der Initiative für einen Gedenkort ehemaliges KZ Uckermark den akademischen Diskussionsstil auf der Konferenz. Mit dem Buch sind aber die Grundlagen für eine Debatte gelegt, die aus diesen Fehlern lernt. Dem dürften selbst die Autor_innen zustimmen, die die Geschichte nicht als Lernanstalt betrachten.”
      Peter Nowak, Rezension in kritisch-lesen #36, 7. Juli 2015: “Im Zweifel für den Zweifel”

    • 4) “…ist der Sammelband – wie auch der bisherige Debattenverlauf – in seiner Entstehungsweise ein erfreuliches Beispiel einer gegen den akademischen Mainstream gerichteten Form des wissenschaftlichen Arbeitens. Denn anderes Wissen zu produzieren bedeutet immer auch, anders Wissen zu produzieren. Das AutorInnenkollektiv Loukanikos macht hier erfahrbar, welche kritische intellektuelle Handlungsfähigkeit daraus entstehen kann, wenn mensch sich nicht in weitgehender Vereinzelung dem neoliberalen Universitätsbetrieb ergibt. Dafür gebührt ihnen alle Aufmerksamkeit.”
      Jan Bönkost, Rezension in sozial.geschichte online, Heft 16/2015, S. 171-179.


    • 5) “Das alles sind nicht nur für linke Historiker ziemlich neue Fragestellungen, die so bisher noch nicht diskutiert wurden; auch die linke Geschichtspolitik muss einige ihrer «Essentials» überprüfen. So, wie es das Bündnis Rosa&Karl mit seiner Infragestellung eines zum Ritual erstarrten Gedenkens der Ermordung von Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht tat. Die Akteure dieses Bündnisses dachten nicht nur über eine alternative Demoroute nach, sie wandten sich auch gegen eine mythische Vereinnahmung der beiden historischen Gestalten durch die DDR, die sich als direkte Nachfolgerin dieser ihrer Vorkämpfer von 1918/19 verstand. Die heftigen Reaktionen, in denen ihre Kritik am «Realsozialismus» mit Antikommunismus gleichsetzt und sie zu Verrätern an der Sache gestempelt wurden, machen deutlich, dass die im Tagungsband angeregte Debatte unbedingt weitergeführt werden muss.”
      Renate Hürtgen, Rezension in SoZ #9/2015: “Alles gehört auf den Prüfstein … namentlich die eigene Geschichte” (hier gespiegelt auf dem Blog der Emanzipatorischen Linken)


    • 6) "Loukanikos hieß der Straßenhund, der während der Massenproteste in Griechenland 
      2012 und 2013 auf unzähligen Fotos zu sehen war. Sein Tod im vergangenen Jahr 
      war der »Süddeutschen Zeitung« sogar einen Artikel wert. Doch das Tier schrieb 
      noch auf eine andere Weise Geschichte. Nach ihm benannten sich fünf 
      Historikerinnen und Historiker, die Diskussionen über den Umgang der Linken mit 
      Geschichte vorantreiben. Unter dem Titel »History is unwritten« hat der 
      Arbeitskreis Loukanikos jetzt ein Buch herausgegeben, das auf einer Konferenz 
      beruht, und doch weit über die damaligen Beiträge hinaus geht. Die 25 Aufsätze 
      geben einen guten Überblick über den Stand der linken Geschichtsdebatte in 
      Deutschland."

      Peter Nowak, Rezension in “Neues Deutschland”, 2. September 2015: “Fragend schreiten sie im Kreis. Ein neues Buch zur linken Geschichtsdebatte” (vollständig hier)


      7) “In verschiedenen Beiträgen des Bandes wird allerdings zur Vorsicht hinsichtlich neuer linker Utopien gemahnt. Die Geschichte der Linken sei schließlich eine Geschichte der Niederlagen. (Ralf Hoffrogge, „Vorwärts und nicht vergessen? Warum die Linke große Erzählungen braucht und dabei auf die Erfahrungen der Bewegung der Arbeiterinnen und Arbeiter nicht verzichten kann“, S. 118) Das Scheitern des Kommunismus müsse verstanden und daraus müssten Lehren gezogen werden. Verwiesen wird darauf, dass viele Kommunisten und Sozialisten überzeugt waren, die Wahrheit auf ihrer Seite zu haben, weswegen sie Kritik und Zweifel als Verrat an der jeweiligen Sache deuteten. (Bündnis „Rosa& Karl“, „Fragend blicken wir zurück. Fragend schreiten wir voran“, S. 349) Die Linke müsse das Paradox begreifen, dass kommunistische wie sozialistische Phasen ebenso kommunistisch und sozialistisch waren, wie sie es überhaupt nicht waren. (Bündnis „Rosa & Karl“ a.a. O. S. 352, vgl. Bini Adamczak, „gestern morgen“, Münster 2007, S. 121)”
      Bruno Alberti, Rezension in: weltexpresso, 3. Oktober 2015, vollständig hier.


      8) “… ein Stöbern in dem Buch lohnt sich. Nicht nur, weil wir erfahren, dass man dem Hindenburg den Kopf abschrauben kann oder dass es den Blick verändert, wenn man bei einem historischen Rundgang über Bierflaschen steigen muss. Die Beiträge in ‘History is unwritten’ schaffen es, ähnliche Aspekte und Fragestellungen unterschiedlich aufzugreifen, ohne mit Wiederholungen zu langweilen. […]
      ‘Fragend schreiten wir voran’, schreibt das Bündnis Rosa & Karl; ‘Fragend schreiten sie im Kreise’, sagt Max Lill. Wer in ‘History is unwritten’ liest, blättert in den verschiedenen Facetten und Sichtweisen, und das lohnt sich vor allem ob der Unabgeschlossenheit.”

      Maike Zimmermann, Fragend schreiten wir irgendwohin, in: analyse und kritik #609, 20. Oktober 2015, S. 33 (Inhaltsangabe online hier)


      9) “Die Autoren/Autorinnen verlangen, dass Herrschaftserzählungen, welche die der Sieger sind, widerlegt werden mit den Erzählungen der Betroffenen. Und sie erwarten, dass Geschichtsschreibung als Kritik am heute Bestehenden verstanden werden kann, nicht als abgeschlossener Blick des Gegenwartshistorikers auf die Vergangenheit, sondern im Sinne von Zukunftsgestaltung […].
      Aufbruch in einen Neuanfang – das könnte auch für andere als “nur” Linke und Historiker eine freundlich-aktivierende Aufforderung sein, zu der das Buch einen Beitrag leistet.”

      Rolf Euler, in: forum GESCHICHTSKULTUR RUHR 02/2015, S. 77 (Editorial und Inhaltsverzeichnis online hier)


      10) „Die Suche nach einer neuen linken Perspektive in der geschichtspolitischen Auseinandersetzung  und die Frage, welche Bedeutung linken Mythen hierbei zukommt“, benennen die   HerausgeberInnen den roten Faden des Buches. Die Historikerin Cornelia Siebeck erteilt jeglichen linken Geschichtsmythen eine Absage:  „Was emanzipatorische Zukunftspolitik ganz sicher nicht braucht, ist die eine historische Erzählung, um ihre Anliegen zu begründen“
      Ihr widerspricht der Historiker Max Lill. „Viele Intellektuelle der radikalen Linken  laben sich  – inzwischen buchstäblich seit Jahrzehnten – am Misstrauen gegenüber jedem Versuch, größere  Zusammenhänge herzustellen. Fragend schreiten sie im Kreis, “ kritisiert er die Versuche einer postmodernen Geschichtsdekonstruktion.  […]
      Linke Mythen kritisch oder lieber  gar nicht verwenden? Darauf gibt das Buch keine definitive Antwort. Aber es  motiviert die LeserInnen Geschichte kritisch zu betrachten und sich immer vergegenwärtigen, Geschichte ist nicht die objektive Widerspiegelung des Vergangenen,  sondern,  dass was gesellschaftlich als das Vergangene erkannt wird.

      Peter Nowak: Braucht die Linke Geschichtsmythen? History is unwritten Eine Gruppe von fünf HistorikerInnen widmen sich der Konstruktion von Geschichte, in: Freitag online, 30. Oktober 2015, vollständig hier.


    • 11) “Das Schönste an diesem Tagungsband ist seine klare Botschaft: Wir wollen uns die Geschichte neu aneignen, namentlich die linke Geschichte. Und wir machen das, weil wir eine bessere Gesellschaft wollen. […] Nicht alle Artikel sind gelungen; aber namentlich die, die sich kritisch mit der Geschichte der linken und Arbeiterbewegung auseinandersetzen, haben eine wichtige Diskussion angestoßen, etwas, was die etablierte Arbeitergeschichtsschreibung bisher ncht geleistet hat.”
      Renate Hürtgen: Rezension in: Archiv für Sozialgeschichte (online) 56, 2016, online in voller Länge bei recensio.net.


    • 12) “Der 400-seitige Sammelband ist eine Dokumentation der Breite und des gedanklichen Reichtums der Positionen und Diskussionen, die unter den Stichworten „Linke Geschichtspolitik und kritische Wissenschaft“ verhandelt wurden [und] deren Gesamtschau ein vielfältiges und zugleich dichtes Panorama aktueller Debatten in den kritischen geschichtspolitischen Debatten ergibt. […] Zahlreiche weitere Beiträge des Bandes setzen sich mit theoretischen und methodologischen Grundfragen hinsichtlich des Schreibens von Geschichte und der Darstellbarkeit des Vergangenen auseinander, umfassen Positionierungen zu bedeutenden Historikern des 20. Jahrhunderts und ergänzen diese Beiträge um aktivistische, erinnerungspolitische Perspektivierungen.”
      “Doch nicht bloß in rein akademischen Kontexten entstehen anspruchsvolle Auseinandersetzungen mit Geschichte, wie der Sammelband „History is unwritten“ verdeutlicht, in dem auf die bedeutungsvolle nicht-akademische Dimension und gesellschaftliche Funktion von Geschichtsinterpretationen hingewiesen wird.”
      Patrick Eser: Memoria, Gedenken und Geschichte, in: literaturkritik.de, April 2016.


    • 13) “Wie Linke mit Mythen umgehen sollen, ist folgerichtig eine zentrale Frage des Bands. Die Antworten der Autorinnen und Autoren oszillieren zwischen Dekonstruktion und Konstruktion der eigenen Mythen und bleiben bis zum Schluss ungelöst und relativ spannend – für Insider. […] Kurzum, die Aufsätze verdeutlichen, dass die linke Geschichtsschreibung – wenn sie wieder breiter rezipiert werden soll – dringend neue Impulse braucht, und zwar auf allen Ebenen: von der Sprache über die Themen bis hin zu Offenheit für neue theoretische Perspektiven und Ansätze.”
      Johnny Van Hove, marx21-magazin #44 (6/2016), S. 75


    •  14) “Insgesamt ist ‘History is unwritten. Linke Geschichtspolitik und kritische Wissenschaft’ in seinem erklärten Ziel das Know-how kritischer WissenschaftlerInnen und geschichtspolitischer Initiativen fruchtbar zusammenzubringen nur bedingt erfolgreich. Zwar liefern die Beiträge mitunter viele kontroverse Sichtweisen und Ideen aktueller Strömungen kritischer (Geschichts)wissenschaft und linker Geschichtspolitik, die es durchaus zu lesen und weiterzudenken lohnt, einen geordneten Überblick über ein erfolgreich herausgestelltes, produktives und vor allem gleichrangiges Miteinander liefert der Band allerdings nicht. […]
      Was der Band indes leistet ist das klare Bekenntnis zu einer emanzipatorischen linken politischen Geschichtsschreibung zu untermauern, die insbesondere auf die Zukunft bedacht ist. Darüber hinaus ist die Konferenzdokumentation ein erfrischendes Beispiel alternativen akademischen Arbeitens abseits des akademischen Mainstreams.”
      Alrun Berger: Die Entmythologisierung linker Geschichtspolitik, in den Mitteilungen des Archivs der Arbeiterjugendbewegung, 2016-I, S. 38-42. Der ganze Beitrag hier als PDF.


    • 15) „Der Sammelband gewährt einen ersten Einblick in gegenwärtige Diskussionen um die Verknüpfung von Theorie und geschichtspolitischer Praxis, dem Wettstreit erprobter marxistisch-inspirierter Analysemodelle und postmoderner Entwürfe und der Rolle eines historischen Mythos. Die Beiträge liefern Verortungshilfen, die ohne weitere Fortbildung und im Besonderen ohne kreative Anwendung in der Praxis lediglich Rudimente ohne (gesellschafts-)verändernde Wirkung bleiben müssten.
      History is unwritten“ – gewinnbringend ist diese Erkenntnis jedoch nur, wenn man sich an die Lyrics der Hamburger Kultband Superpunk“ hält: „Eine Hoffnung ist mir geblieben, die Zukunft ist ungeschrieben.“
      Valentin J. Hemberger, “Gegen den Mainstream”, in: ‘informationen’ des Studienkreises Deutscher Widerstand, #84 (11/2016), S. 37f. Vollständiger Text hier.


    • 16) “Dass in dem Band viele Autorinnen zu Wort kommen, gehört zu seinen
      bemerkenswerten Vorzügen; Geschichtswissenschaft ist sonst nach wie vor männ-
      lich dominiert. […] Dem Lesebuch ist eine aufmerksame und kritische Leserschaft zu wünschen. Kompakte Angebote dieser Art sind rar.
      Und die Diskussion um Notwendigkeiten und Möglichkeiten linker Geschichtspolitik, die nicht ohne eigene Forschung auskommen wird, ist noch längst nicht am Ende.”
      Jürgen Hofmann, in: Arbeit-Bewegung-Geschichte, #2017/1, S. 151f. Vollständig hier.

 

Ältere Lesungen/Veranstaltungen:

  • Dienstag, 23.02.2016 | 18:00 Uhr RLS-Seminarraum, Magdeburg (Ebendorfer Str. 4, 39108 Magdeburg)
    „History is unwritten“ – Opfermythen in Vergangenheit und Gegenwart.
Zur Instrumentalisierung von Geschichte mit dem AutorInnenkollektiv Loukanikos und der AG „Täterspuren“ Dresden (angefragt)
“In dem Sammelband „History is unwritten“ hat das AutorInnenkollektiv Loukanikos zahlreiche Beiträge zu Theorie und Praxis linker Geschichtspolitik versammelt, von denen sich einige damit beschäftigen,wie auf nationale Mythen und eine rechte Instrumentalisierung der Vergangenheit zu reagieren ist. Die Buchvorstellung und Diskussion wird diese Ansätze und Perspektiven vorstellen und lädt auch zur Diskussion darüber ein, welches Geschichtsverständnis sich in den aktuellen Mobilisierungen von AfD und Pegida äußert.”
Link zur Veranstaltung bei der RLS Sachsen-Anhalt


  • Freitag ∙ 30. Oktober 2015 ∙ 19:30 Uhr, Faites votre jeu!, Klapperfeldstr. 5, Frankfurt/Main
    Zusammen mit Faites votre jeu! und Initiative für einen Gedenkort ehemaliges KZ Uckermark e.V. im Rahmen der Gegenbuchmasse Frankfurt/Main. Link zur Veranstaltung
    gegenbuchmasse-titel